31.März 2017 (Gottes Zorn – ein Liebesbeweis)

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    • 31.März 2017 (Gottes Zorn – ein Liebesbeweis)

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      Gottes Zorn – ein Liebesbeweis


      Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt, der seinen Zorn nicht allezeit festhält, sondern Lust an der Gnade hat? (Micha 7:18)

      Beim nächsten Gericht Gottes können wir erkennen, dass der Zorn Gottes ein „trauriger“ Zorn ist:

      „da reute es den Herrn, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und der Herr sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe!“ (1.Mose 6:6+7)

      Wie grausam erscheint es doch, dass Gott die ganze Menschheit inklusive der restlichen Schöpfung, mit Ausnahme von Noah und seiner Familie jämmerlich ersäufte, wir denken: Na ja sie waren vielleicht böse, aber deshalb braucht man sie doch nicht gleich ausrotten. Aber Gott blieb gar nichts anderes übrig, ansonsten wäre sein Heilsplan für die Geister der Menschen damals schon gescheitert. Schaun wir uns doch nochmal an, was Gott zur Schlange gesagt hatte:

      „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“ (1.Mose 3:15)

      Im Gegensatz zu Eva, wusste Satan ziemlich gut, was Gott da gesagt hatte. Irgendeiner, der von einer Frau geboren ist, wird ihn besiegen, seinen „Kopf zertreten“. Diese Vorhersage war historisch. Gott verkündete, dass die Mittel, mit denen Satan letztendlich bestraft und vernichtet würde, durch den Samen der Frau sein würden. Ein Mensch, eine Frau würde ein männliches Kind gebären, das den Teufel zerstören würde. Dies war die erste Prophezeiung des kommenden Messias. Satan wurde darüber in Kenntnis gesetzt. Von da an versuchte er den Samen des Weibes zu beschädigen oder zu zerstören, damit kein gottesfürchtiges Kind geboren werden konnte, welches der prophezeite Erlöser sein würde.

      Satan sah, dass Abel Gott wohlgefällig opferte und Kain nicht und schloss sicherlich daraus, dass die Segenslinie Gottes über Abel gehen sollte, deshalb ließ er ihn von Kain umbringen. Eva nun bekamen wieder einen Sohn – Seth. Bei dessen Geburt erklärte Eva: „Denn Gott hat mir für Abel einen anderen Samen gesetzt, weil Kain ihn umgebracht hat“ (1.Mose 4:25). Seth zeugte den Enosch und jetzt sah man auch, dass Gottes Segen auf dieser Linie Seths lag, denn die Bibel berichtet:

      „Damals fing man an, den Namen des HERRN anzurufen.“ (1.Mose 4:26)

      Da immer mehr gottesfürchtige Söhne begannen die Erde zu bevölkern, setzte Satan seinen „Nephilim-Plan“ in die Tat um:

      „Und es geschah, als sich die Menschen zu mehren begannen auf der Erde und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Gottessöhne [gefallene Engel], dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen.“ (1.Mose 6:1+2)


      Dieses "zur Frau nehmen" bedeutet nicht, dass hier Dämonen Menschenfrauen geheiratet hätten, sondern es soll uns aufzeigen, dass sie auf sexuelle Weise die Frauen unter ihre Herschaft zwangen, denn Geschlechtsverkehr im Satanismus bedeutet immer Unterwerfung der/des Begatteten, wodurch dann die daraus resultierenden Kinder Menschen mit dämonischem Charakter und Fähigkeiten geworden waren. Durch diese Beschädigung des Samens der Frau im großen Stil wollte Satan die Geburt des Messias verhindern; der hätte natürlich ein völliger Mensch sein müssen und nicht zum Teil gefallener Engel. Satan will das prophezeite Wort Gottes zum Scheitern bringen, wohl wissend, dass zusätzlich zu der Frau, Gott auch prophezeite, Satan würde ebenfalls einen “Samen” haben. Somit waren die Nephilim (Mischwesen aus Mensch und Dämon, auch mit Riesen übersetzt) ein dämonischer Versuch, Gottes Heilsplan für die Menschheit zu zerstören. Mit jedem Schritt, versuchte Satan zu untergraben oder rückgängig zu machen, was Gott für die Menschheit geplant hatte um sich mit ihr zu versöhnen. Wegen der Dominanz der Nephilim auf Erden und weil sie sich so schnell reproduzierten, verkündete Gott, dass alles Fleisch auf der Erde korrupt geworden war. Sie beherrschten die Erde mit Krieg, Blutvergießen und ihrer heidnischen Religion.

      Vielmehr als die “Überreaktion eines zornigen Gottes” wie ich früher dachte, war diese Flut Gottes Weg zur Erhaltung der menschlichen Rasse und ihrer Blutlinie, bevor diese vollständig durch dämonische Mächte beschädigt, also korrumpiert werden konnte. Dies ist ein wichtiger Punkt: Viele Menschen verweisen heute auf die Flut als “Beweis”, dass Gott grausam und böse mit den Menschen ist zu allen Zeiten, und bereit war, einfach Millionen von Menschen zu töten, Völkermord grad so aus einer Laune heraus. Doch die biblische Wahrheit ist, dass Gott die Flut geschehen ließ, um die Menschheit zu bewahren und dafür zu sorgen, dass wir den versprochenen Erlöser, der unsere Seelen zu retten vermag, bekommen würden. Ohne Jesus Christus gibt es keine Hoffnung und auch keine Zukunft. Es gibt keine Vergebung. Das bedeutet, dass jeder menschliche Geist die Ewigkeit in der Hölle verbringen müsste, von Adam bis zum letzten Menschen, wenn Gott diese Flut nicht iniziiert hätte, um seinen Heilsplan mit dem Haus Noahs weiterzuführen. Gott tat das für uns, für dich und mich aus purer Liebe, denn er selbst braucht keinen Erlöser.

      „In überwallendem Zorn habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen; aber mit ewiger Gnade will ich mich über dich erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. Und das soll mir sein wie die Wasser Noahs: Denn wie ich geschworen habe, dass die Wasser Noahs nie mehr die Erde überfluten sollen, so habe ich geschworen, dass ich nie mehr über dich zornig werden noch dich schelten werde. Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der HERR, dein Erbarmer.“ (Jesaja 54:8-10)

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