4.November (Bündnis in die Liebe 2)

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    • 4.November (Bündnis in die Liebe 2)

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      Bündnis in die Liebe 2

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      Es steht doch geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte. Einer war von seiner Sklavin und einer von seiner Frau. Der Sohn der Sklavin wurde auf die gewöhnliche Weise geboren. Der Sohn seiner Frau aber war die Folge einer Zusage Gottes. Das muss im übertragenen Sinn verstanden werden: Die zwei Frauen bedeuten nämlich zwei Bundesschlüsse. Der eine ist der vom Berg Sinai, der Sklaven hervorbringt. Das ist Hagar. Hagar steht für den Berg Sinai in Arabien, entspricht aber gleichzeitig dem jetzigen Jerusalem, weil das mit seinen Kindern in Sklaverei lebt.

      Das Jerusalem droben im Himmel ist jedoch frei. Und das ist unsere Mutter. Von ihr steht geschrieben: "Freue dich, du Unfruchtbare, obwohl du keine Kinder gebierst. Juble und jauchze, obwohl du keine Wehen bekommst. Denn die vereinsamte Ehefrau hat viel mehr Kinder als die von ihrem Mann vorgezogene." Doch ihr, liebe Geschwister, seid wie Isaak Kinder der Zusage Gottes. Allerdings verfolgte schon damals der auf normale Weise geborene Sohn den, der sein Leben dem Geist Gottes verdankt. So ist es auch heute. Aber was sagt die Schrift dazu? "Jage die Sklavin und ihren Sohn fort! Der Sohn der Sklavin soll nicht mit dem Sohn der freien Frau zusammen Erbe werden." Deshalb sind wir, liebe Geschwister, nicht die Kinder einer Sklavin, sondern die einer freien Frau. (Galater 4:22-31 NeÜ)


      Auch die Öffnung für Götzendienst und andere Religionen, also andere Götter, wie es im Christentum in größerem Maße derzeit geschieht, als man es auf den ersten Blick erkennt, ist auf ein Nichtverständnis dieses Blutsbundes Gottes gegründet. Das gilt vor allem für die Beurteilung des Islams, indem man sagt, auch die Muslime sind unsere Brüder und Schwestern, denn auch sie sind Abrahams Kinder, sind in einem Bund mit Gott und deshalb beschnitten. Aber das stimmt nicht. Sie sind in keinem Bund mit Allah, denn Allah hat niemals einen Bund mit den Menschen geschlossen. Die Souveränität Allahs bedeutet, dass er alles fordert bis hin zu Mord und Selbstmord, aber sich selbst zu nichts verpflichtet. Es gibt auch im gesamten Koran keine Sure, die zur Beschneidung auffordert, sondern sie machen das, weil Abraham es gemacht hatte, auch an ihrem Stammvater Ismael. Die Segenslinie unseres Gottes, Jahwe oder Jehova kann aber nicht über Ismael gehen, denn er ist der Sohn des Unglaubens (Abrahams) mit der versklavten Hagar, während Isaak der Sohn der Verheißung ist, der Sohn des Glaubens mit der „Freien“, nämlich Sara. Der Erbe Abraham war Isaak allein und deshalb erbte er auch die Verheißung, die unser Gott dem Abraham gegeben hatte.

      Ich schreib euch das, damit wir erkennen können, dass wenn zwei dasselbe tun, muss es deshalb noch lange nicht dasselbe sein. Genauso verhält es sich mit dem Ehebund. Er sieht bei Juden und Arabern ganz ähnlich aus, bedeutet aber etwas völlig anderes. Sowohl im traditionellen Judentum, wie auch im traditionellen Islam ist innerhalb der Ehe der Mann der Besitzer der Frau.

      In biblischen Zeiten, also zur Zeit des Alten und Neuen Testaments, wurde die Frau von ihrem Vater „abgekauft“ und wurde nach der Hochzeit als Besitz des Mannes angesehen. Deutlich wird das auch an den hebräischen Bezeichnungen für Ehefrau und Ehemann: Ehefrau (Be’ulah) bedeutet „die in Besitz Befindliche“, Ehemann (Ba’al) bedeutet „Besitzer“. Im Christentum wurde das von Paulus etwa abgemindert. Die Frau ist nicht mehr Besitz des Mannes, aber gegenüber dem Mann untergeordnet. Wenn Paulus allerdings nun hinzufügt: „das Haupt des Mannes aber sei der Christus“ dann merken wir, dass der muslimische und der jüdische Ehebund auf verschiedenen Wurzeln beruht.

      Im Islam ist Allah das Haupt des Mannes und genauso willkürlich wie Allah und genauso unterwerfend wie sein Gott soll der traditionelle Muslim innerhalb seiner Ehe sein. Das bedeutet praktisch: Eine Ehefrau wird als ein Acker bezeichnet, in den ihr Mann seinen Samen säen soll, also als eine Art Sperma-Depot. Dies wird folgendermaßen im Koran formuliert: "Die Menstruation ist eine Plage. Deshalb haltet euch von euren Frauen während der Menstruation fern und nähert euch ihnen nicht bis sie (wieder) rein sind Wenn sie sich gereinigt haben, geht zu ihnen, wie euch Allah befohlen hat. Wahrlich, Allah liebt die Umkehrenden (zu ihren Frauen), und er liebt die sich reinigten. Die Frauen sind für euch ein gepflügter Acker. Geht zu eurem Saatfeld (wo und wie) immer ihr wollt und sendet (gute Gaben) für euch voraus und fürchtet Allah!" (Sure 2,222-223). Diese Verse reden für sich selbst. Eine Frau wird nicht gefragt, ob sie in der Lage sei, ihrem Mann zu dienen. Sie hat sich seinem Begehren zu unterwerfen. Islam bedeutet sowohl Hingabe als auch Unterwerfung, freiwillig oder gezwungen! Das Recht eines Muslims, seine unbotmäßigen Frauen zu schlagen, setzt der Willkür des Mannes im Islam vollends die Krone auf: "Wenn ihr ihre Widerspenstigkeit fürchtet, ermahnt sie. (Falls sie mit ihren Forderungen nicht aufhören, meidet sie im Ehebett). (Wenn sie jedoch in ihrem Eigensinn fortfahren), schlagt sie! Sobald sie euch wieder gehorchen, unternehmt nichts mehr gegen sie. Allah ist erhaben und groß!" (Sure 4,34).

      Es gibt noch viel mehr Stellen im Koran, die zeigen, dass die Frauen wirklich Geschöpfe 2.Klasse sind, aber darum soll es an dieser Stelle hier nicht gehen. Der muslimische Ehemann benimmt sich seiner Frau gegenüber genauso, wie sich sein Gott Allah ihm gegenüber benimmt und da sich Allah nie zur Treue verpflichtet hat, muss es der muslimische Mann auch nicht, weil Allah bedingungslose Unterwerfung fordert, darf das der Ehemann von seiner Frau in allen Bereichen auch, wobei er selbst wie sein Gott Allah souverän bleibt, das heißt zu nichts verpflichtet ist, als ihr Überleben sicher zu stellen. Eine derartig frauenverachtende Haltung können wir in allen kanaanitischen Religionen finden, bereits über 2000 Jahre bevor der Koran „vom Himmel gefallen ist“. Das islamische Frauenbild geht also eindeutig auf Hagar, die Sklavin zurück.

      Obwohl wir hier heute sowohl im Islam und zuvor bei den Kanaanitern als auch im Judentum von Zwangsheirat sprechen, trifft das eigentlich auf die Juden nicht zu, denn im Gegensatz zu den anderen definierten sie die Ehe als Bund. Und weil man einen Bund auf der Grundlage von Treue schloss, zog auch ein Bundesbruch (Fremdgehen, Ehebruch) selbstverständlich die Todesstrafe nach sich, denn man schloss einen Bund ja bei seinem Leben und zwar betraf das beide Bundespartner im Gegensatz zu den Muslimen. Deshalb werden im Islam üblicherweise nur die Frauen im Falle von Ehebruch gesteinigt, bei den Juden damals beide. Die jüdische Hochzeit, auf die auch Jesus immer wieder Bezug nahm, war kein Bündnis aus Verliebtheit sondern ein Bündnis in die Liebe. Die beiden Ehepartner kannten sich oft gar nicht, denn die Ehe wurde von den Vätern arrangiert. Trotzdem schlossen beide diesen Bund, wo sich jeder verpflichtet, sein Leben für den anderen zu leben woraus dann, wenn es auch so praktiziert wurde mit der Zeit Liebe zueinander entstand, eine tiefere Liebe als die Liebe, die wir kennen, die in erster Linie auf Gefühlen, insbesondere dem Gefühl des Verliebtseins gründet.

      Wir haben schon des Öfteren in der Bibel gelesen, wie Gott unter den Hurereien Judas und Israels litt (z.B. Hosea 1-3), denn durch seinen Bundesschluss mit Abraham betrachtete er dieses Volk als seine Ehefrau und somit sein Eigentum. Daran können wir erkennen, wie eng Bund, Ehe und Liebe miteinander zusammenhängen, das zieht sich bis zum Schluss der Offenbarung hin, wo vom Geist und der Braut die Rede ist, von Jesus, dem Bräutigam und der Ecclesia, der universellen Gemeinde als seine Braut. Auch dieses Verhältnis zwischen Jesus und seiner Braut basiert auf einem Bund, dem Neuen Bund, der am Kreuz von Golgatha im Blut des Bräutigams Jesu aufgerichtet wurde. Und hier ist es genauso wie im alttestamentlichen Ehebund, wir können in diesen Bund mit Gott bzw. Jesus nicht aus Liebe zu ihm eintreten, denn unser Fleisch kann Gott niemals lieben. Aber wir können sicher sein, dass wenn wir wirklich in diesem Bund angekommen sind, dass daraus eine unauslöschliche tiefe Liebe zu Gott ensteht. Die alttestamentliche jüdische Ehe sollte ein Bild darauf sein und wird auch im Neuen Testament von Jesus und den Aposteln als solches oftmals benutzt.

      Wenn ich die Rat suchenden Gläubigen frage: Liebst du Jesus? Kommt meist die Antwort: Ja. Und wenn ich dann frage: Warum? Kommt meist die Antwort, weil er am Kreuz soviel für mich getan hat. Aber seien wir mal ehrlich: Ist das Liebe? Ist das nicht viel eher Dankbarkeit? Jesus starb für uns, weil er uns liebte. Wir hingegen finden aus Dankbarkeit zu ihm und erst, wenn wir in einer Bundesbeziehung mit ihm sind, lernen wir ihn wirklich kennen und lieben. Diese Liebe entsteht durch die Beschneidung unserer Herzen. Sie ist Gottes Werk um uns immer tiefer in diesen Liebesbund mit ihm zu führen. Voraussetzung dafür ist unsere aktive Bereitschaft, unsere alte Natur abzulegen, also unseren Egoismus zu bekämpfen, das ist unser Werk, wobei Gott das Wollen wie auch das Vollbringen bewirkt. Unser ichzentriertes Fleisch ist immer gegen den Geist Gottes gerichtet und kann ihn deshalb auch nicht lieben. Deshalb muss es sterben. Wenn wir aufrichtigen Herzens sagen können: Herr ich lebe mein Leben für dich so, wie du dein Leben in Gestalt Jesu treu bis in den Tod für mich gelebt hast und immer für mich da bist, sind wir in der Familie Gottes angekommen, wobei Gottes Gnade überreich ist, wenn wir hin und wieder darin versagen.

      "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“ (1.Johannes 1:9)

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