29.August 2016 (Gottes Wort – ein Vermächtnis)

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    • 29.August 2016 (Gottes Wort – ein Vermächtnis)

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      Gottes Wort – ein Vermächtnis

      Und nun, Brüder, übergebe ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade, das die Kraft hat, euch aufzuerbauen und ein Erbteil zu geben unter allen Geheiligten. (Apostelgeschichte 20:32)


      Das in der Bibel festgehaltene Wort Gottes ist das Vermächtnis Gottes an uns Menschen, wobei der eigentliche Erbe Jesus ist, der „Erstgeborene“.

      „Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über allem Geschaffenen steht“ (Kolosser 1:15)

      Gottes Wort nun offenbart uns unter anderem, welche Reichtümer unser Erbe, dass wir von Jesus bekommen haben umfasst.

      „Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst.“ (Johannes 17:22-23)

      „Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft <und> nach Verheißung Erben.“ (Galater 3:29)

      Leider führen viele Christen geistlich gesehen ein armseliges Leben. Sie werden niedergehalten durch Sorgen, weltliche Begierden, Sünde und viele Schwachheiten. Aber als wiedergeborene Menschen, also als Söhne und Töchter Gottes, brauchen nicht geistlich arm zu bleiben. Der Herr teilt uns in seinem wunderbaren Testament mit, was wir alles geerbt haben. Wir müssen es nur lesen, mit unserem Herzen hören und uns dann auch alles zu eigen machen, was uns zusteht.

      Nehmen wir an, ein Verwandter hat uns in seinem Testament viele Kostbarkeiten vermacht. Würden wir nicht schnellstens das Testament lesen, um zu erfahren, was wir geerbt haben, und dieses Erbe nicht auch sofort in Besitz nehmen? Der Herr Jesus hat uns in den Stand versetzt, ein unermessliches Erbe anzutreten. Haben wir nicht auch den Wunsch, zu erfahren, was uns vermacht ist? Das Wort Gottes sagt uns, dass er „uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den Himmeln in Christus (Epheser 1:3). Wollen wir das nicht entdecken? Durch den Glauben und indem wir dafür danken, nehmen wir Stück für Stück den ganzen Reichtum unseres Erbes in Besitz.

      „… dann werdet ihr mit Freude dem Vater danken, dass er euch fähig gemacht hat, an dem Erbe teilzuhaben, das für sein heiliges Volk im Licht bestimmt ist. Er hat uns aus der Gewalt der Finsternismächte befreit und uns unter die Herrschaft seines lieben Sohnes gestellt. Ja, durch ihn, unseren Herrn, wurden wir freigekauft, und durch ihn sind uns die Sünden vergeben.“ (Kolosser 1:12-14 NEÜ)

      Diese Verse beschreiben unser Vermächtnis sehr treffend, und mit in etwa folgenden Worten können wir dem Herrn dafür danken und damit im Glauben Teile unseres Erbes an uns reißen: „Herr, ich danke dir. Du hast mich dazu fähig gemacht, dass ich an dem Erbe der Heiligen Anteil haben darf. Ich lobe dich, du hast mich von der Finsternis befreit. Danke, dass du mich in das Reich deines geliebten Sohnes hineinversetzt hast. Eigentlich habe ich die Verdammnis verdient, aber danke, du hast mich erlöst und mir meine Sünden vergeben.“ Die Bibel ist voll von solchen Versen. Lasst uns sie entdecken oder wiederentdecken. Jeremia sagt:

      „Fanden sich Worte von dir, dann habe ich sie gegessen, und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens.“ (Jeremia 15:16)

      Wenn wir auf einen Vers wie Römer 5:1 stoßen, dann müssen wir ihn durch den Glauben an uns reißen und im Herzen bewahren:

      „Da wir nun durch Glauben gerechtfertigt sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.“

      Achten wir doch nicht auf unsere trügerischen Gefühle, sondern auf das, was Gott in seinem Wort sagt und danken wir ihm dafür, dass wir durch das Blut Jesu Frieden mit ihm haben. So wird dieser Friede zu unserer Wirklichkeit und das lebendige Wort Gottes kann in uns wirken. Lebst du in dem Bewusstsein, dass Gott dir nicht erst in der Ewigkeit, sondern bereits hier auf der Erde ein großartiges und reiches Erbe bereitgestellt hat, das nur darauf wartet, in Besitz genommen zu werden? Das Königreich Gottes liegt wie das verheißene Land weithin offen vor uns, und Gott wartet darauf, dass wir es Stück für Stück durch Glauben „erobern" und bewohnen. Wenn wir das tun, werden wir selbst und die Menschen um uns herum die Segnungen dieses göttlichen Reiches inmitten von Finsternis, Hoffnungslosigkeit und Zerbruch erleben. Dieses Königreich Gottes ist ewig und unerschütterlich, und es funktioniert entgegengesetzt zum bestehenden Weltsystem. Es ist ein unsichtbares Reich mit sichtbaren Auswirkungen, und es hat einen guten König, durch den es besteht.

      Unser Vermächtnis besteht aus Verheißungen, das sind Dinge, die uns versprochen werden und wir finden diese in der Bibel. Als unsere Kinder klein waren, liebten sie es, von Papa oder Mama ein Versprechen zu bekommen. Wenn wir dem einen etwas ins Ohr flüsterten, schauten die anderen gespannt zu, um uns dann zu fragen: „Was hast Du denn dem XY versprochen? Gibst Du mir auch ein Versprechen?“ Kinder lieben es nicht nur, etwas versprochen zu bekommen, sie bestehen auch darauf, dass eine Zusage eingehalten wird. Sie sagen beharrlich: „Du hast es mir versprochen und versprochen ist versprochen.“

      Leider wissen nur wenige Menschen, dass die größten und herrlichsten Verheißungen in der Bibel stehen. Viele meinen, die Bibel sei ein Buch der Gebote und vor allem der Verbote. Sie täuschen sich. Die Bibel enthält mehr als 37.000 Verheißungen. Aber es nützt nichts, dass sie in der Bibel stehen, wenn wir sie nicht im Herzen tragen, also im Glauben ganz bewusst an uns reißen. Das lehrt auch Jesus wenn er sagte:

      „Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt leidet das Reich der Himmel Gewalt, und die, welche Gewalt anwenden, reißen es an sich.“ (Matthäus 11:12)

      Ich könnte euch jetzt die wichtigsten Verheißungen auflisten, aber ich glaube, dass nur die Dinge, die uns wirklich durch Lesen oder Hören der Worte Gottes durch den Heiligen Geist ins Herz geschrieben werden, Veränderung bringt. Und ich denke, der Teufel weiß das auch und versucht alles, um uns vom direkten Wort Gottes aus der Bibel wegzuziehen. Er arbeitete so bereits beim ersten Menschenpaar:

      „Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!“ (1.Mose 2:16+17)

      Gott sagte das dem Adam noch bevor Eva geschaffen wurde. Er hatte das also von Gott gehört. Eva nicht. Sie hatte es von Adam gehört, also aus dritter Hand sozusagen. Das ist mit ein Grund, warum die Schlange Eva viel leichter verführen konnte, als Adam. Dasselbe geschah bei Abraham, als er noch Abram hieß. Er war kinderlos und hatte sich im Alter von 80 Jahren damit abgefunden. Als Gott ihn nach seinem Erben fragte, entgegnete er, dass sein Obersklave alles erben würde. In diese Antwort sprach Gott dem Abram eine Verheißung zu, die er durch einen Bund mit ihm bestätigte:

      „Doch siehe, das Wort des Herrn erging an ihn: Dieser soll nicht dein Erbe sein, sondern der aus deinem Leib hervorgehen wird, der soll dein Erbe sein! Und er führte ihn hinaus und sprach: Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So soll dein Same sein! Und [Abram] glaubte dem Herrn, und das rechnete Er ihm als Gerechtigkeit an.“ (1.Mose 15:4-6)

      Abram hatte die Verheißung also direkt aus dem Munde Gottes empfangen und so verfuhr der Teufel nach dem bewährten Muster, indem er der Frau Abrams, Sarai, nahelegte, dieser Verheißung, die sie nicht direkt von Gott, sondern von ihrem Mann gehört hatte, doch ein wenig nachzuhelfen. Wir lesen:

      „Und Sarai, Abrams Frau, gebar ihm keine Kinder; aber sie hatte eine ägyptische Magd, die hieß Hagar. Und Sarai sprach zu Abram: Sieh doch, der Herr hat mich verschlossen, dass ich keine Kinder gebären kann. Geh doch ein zu meiner Magd; vielleicht werde ich durch sie Nachkommen empfangen! Und Abram hörte auf die Stimme Sarais.“ (1.Mose 16:1+2)

      So schaffte es der Teufel, Abram, den Mann des Glaubens zum Ungehorsam zu verleiten. Er konnte zwar Gottes Willen dadurch nicht verhindern, aber er hatte durch diesen Ungehorsam allen, die durch Glauben gerechtfertigt sind und das sind auch wir, mit Ismael und dessen Nachkommen einen blutrünstigen Feind geschaffen. Isaak, der Sohn des Glaubens brachte uns Jesus; Ismael, der Sohn des Unglaubens brachte uns Mohammed und damit den Islam. Ich hoffe, dass wir anhand dieser Dimension erkennen können, wie wichtig es ist, direkt vom Wort Gottes durch den Heiligen Geist zu hören.

      Deshalb verlinke ich alle Bibelzitate in meinen Andachten, obwohl das ne Menge Arbeit macht und ich möchte euch dringend bitten, diese Links auch aufzurufen und betend zu lesen, denn nur so bekommen sie Substanz in euch und nur so können wir die Verheißungen Gottes auch im Glauben ergreifen und nur so können wir dem Teufel widerstehen, wenn er scheinheilig fragt „Sollte Gott gesagt haben?“ oder uns dazu verführt, diesen Verheißungen nachzuhelfen.

      „Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der durch uns unter euch verkündigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern in ihm ist das Ja geschehen. Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt — in ihm ist das Ja, und in ihm auch das Amen, Gott zum Lob durch uns.“ (2.Korinther 1:19+20
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