22.August 2016 (Die Segnungen durch das lebendige Wort Gottes)

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    • 22.August 2016 (Die Segnungen durch das lebendige Wort Gottes)

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      Die Segnungen durch das lebendige Wort Gottes



      „Alle Schrift [oder die ganze Schrift] ist von Gott eingegeben [»gottgehaucht« (gr. theopneustos), d.h. von Gott durch den Geist eingegeben, von Gott inspiriert] und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. (2.Timotheus 3:16+17)

      Die ganze Schrift ist „gottgehaucht“. Das bedeutet, „von Gott her redeten Menschen, vom Heiligen Geist getrieben.“ Das lehrt uns der Apostel Petrus:

      „Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet.“ (2.Petrus 1:21)

      Vom Tag unserer Wiedergeburt an bis zum Ende unseres Lebens spielt dieses lebendige Wort Gottes, der Logos, eine entscheidende Rolle, denn dieses Wort ist in erster Linie Gottes Sprechen zu uns Menschen. Unser Christenleben begann, als wir „das Wort der Wahrheit“ hörten, an den Herrn Jesus glaubten und ihn als unseren Retter aufnahmen. In eben diesem Augenblick wurden wir „wiedergeboren … nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes, also durch Jesus:

      „In ihm [Christus] seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt — in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit. (Epheser 1:13+14)

      Ich möchte euch an dieser Stelle in aller Kürze auflisten, was dieses Wort außer dem, worüber wir uns in den letzten Andachten bereits Gedanken gemacht haben, bewirkt, und bitte euch, denkt mal darüber nach, inwieweit dies auch für euer ganz persönliches Leben zutrifft.


      Das Wort ist Nahrung für uns

      Sobald wir Kinder Gottes geworden sind, bekommen wir für unsere geistliche Ernährung zuerst einmal die geistliche, reine Milch des Wortes, damit wir wachsen können. Später nehmen wir dann das Wort auch als feste Speise.

      „und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst, wenn ihr wirklich geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist.“ (1.Petrus 2:2+3)

      „Denn obgleich ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr es wieder nötig, dass man euch lehrt, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind; und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise. Wer nämlich noch Milch genießt, der ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein Unmündiger. Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Guten und des Bösen“ (Hebräer 5:12-14)


      Das Wort erleuchtet uns

      Jeder, der anfängt, das Wort regelmäßig zu lesen, kann mit dem Psalmisten bekennen: „Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß und ein Licht auf meinem Pfad.“ Diese lebendige Wort hilft uns, auf dem geraden Weg zu bleiben, und bewahrt uns davor, uns zu verirren. Das Wort ist immer auch das Licht, so wie Jesus Wort und Licht ist.

      „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ (Psalm 119:105)

      „Die Eröffnung [oder die Erschließung / die Einführung in deine Worte; wie „der Eingang“] deiner Worte erleuchtet und gibt den Unverständigen Einsicht.“ (Psalm 119:130)


      Das Wort offenbart uns Jesus Christus

      Vor allem offenbart uns das Wort den Herrn Jesus Christus, was ja nicht verwunderlich ist, denn er ist ja das Wort. Das gilt nicht nur für das Neue Testament, das uns die wunderbare Person Christi offenbaren möchte, wie er in uns lebt und durch uns in unserem täglichen Leben zum Ausdruck kommen möchte. Auch die Schriften des Alten Testaments erhalten sehr viele Prophetien über Christus und sind durchdrungen von Bildern und Symbolen, die auf ihn hinweisen. Zu Jesu Zeiten gab es das Neue Testament ja noch nicht, deshalb beziehen sich die Aussagen Jesu auf das Alte Testament:

      „Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben.“ (Johannes 5:39)

      „O ihr Unverständigen, wie ist doch euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht.“ (Lukas 24:25-27)


      Das Wort reinigt und heiligt uns

      Darüber haben wir ausführlich gesprochen ( Der Logos reinigt und „heiligt“ )

      „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.“ (Hebräer 4:12+13)


      Das Wort Gottes führt uns zur Reife

      Das lebendige Wort Gottes ist in der Lage, uns zurechtzuweisen. Es berührt uns in unserem Gewissen, korrigiert uns und leitet uns an, unsere Lebensweise zu verändern. Es lehrt uns, auf dem Weg der Gerechtigkeit zu gehen, und macht uns dadurch tauglich, Gottes Werk auszuführen. Jeder junge Gläubige sollte den festen Entschluss fassen, die Bibel zu entdecken und viel in diesem einzigartigen Buch zu lesen (besser: in sein Herz aufzunehmen). Das wird niemand bereuen. Mag sein, wir haben manchmal das Gefühl, dass wir nichts empfangen – lasst uns trotzdem weiterlesen, denn das Wort ist lebendig und wird unser Herz verändern, denn dazu ist es ja auch ausgesandt. Aber mehr dazu morgen dann.

      „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet." (2.Timotheus 3:16+17)

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